Mit
der Intensivierung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
sind Wissenschaftler und Pressevertreter zunehmend aufeinander angewiesen.
Um Konflikten
und Missverständnissen vorzubeugen ist eine Auseinandersetzung
mit der jeweils anderen Seite – ihren Interessen, Handlungsspielräumen
und Fähigkeiten – unabdingbar. Wissenschaft und Forschung
haben in den Medien einen höheren Stellenwert. Dabei
steht überwiegend die reine Informationsvermittlung im Vordergrund.
Zusammenhänge werden allgemeinverständlich wiedergegeben.
Was noch zu vertiefen ist, sind Bewertung und
Analyse.
Während
politische und ökonomische Ereignisse in den Medien kritisch reflektiert
werden, erfahren wissenschaftliche Inhalte eine eher zurückhaltende
Kommentierung.
Der Fortbildungsbedarf der Wissenschaftler bezieht
sich in einerseits auf den Umgang mit den
Medien. Angesichts des
steigenden Wettbewerbs um Drittmittel ist andererseits die Fähigkeit
gefordert, eigene Anliegen und Inhalte in adäquater Weise transportieren
zu können.
Von einer Fortbildung in den Kommunikationsformen
Print, Online, Ton und Bild profitieren Wissenschaftler somit auf zwei
Ebenen: Zum einen lernen sie, sich durch die Medien in der Öffentlichkeit
zu positionieren. Zum anderen ist eine gute Kommunikations-fähigkeit auch
im engeren Umfeld von Nutzen, beispielsweise in Verhandlungen mit Mittelgebern
oder Wirtschaftsunternehmen. Was nämlich Journalisten
einleuchtet, kann auch Geldgeber überzeugen! |